VEKiST Paul-Schneider- Simmern Kindertagesstätte
 VEKiST                                                               Paul-Schneider-Simmern                                                             Kindertagesstätte

Eltern-Infos

Der neue Elternbrief vom Landesjugendamt zum Regelbetrieb ab August:

Wiederaufnahme des Regelbetriebs ab August 2020


Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Sorgeberechtigte,


die letzten Monate waren für alle, die Kinder zu versorgen haben, ob zuhause oder in der Kindertagesstätte, eine große Herausforderung. Ich finde, wir haben diese gemeinsam gut bewältigt. Unser Leben fängt an, sich zu normalisieren. Auch für die Kindertagesstätten beginnt nun wieder der normale Alltag. Alle Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz nehmen ab August 2020 den Regelbetrieb auf.


Sicher müssen wir immer noch vorsichtig sein. Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei. Aus diesem Grund gibt es Leitlinien und Hygiene-Empfehlungen, die Hinweise darauf geben, wie wir in diesen besonderen Zeiten den Kita-Alltag gestalten können. Diese beiden Empfehlungen sind von allen Organisationen, die für Kindertagesstätten zuständig sind, den sogenannten Kita-Spitzen, gemeinsam erarbeitet worden. Diese und alle anderen Papiere zu den Corona-Regelungen für Kitas finden Sie auf der Homepage des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung unter:


https://lsjv.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/informationen-des-landesju-gendamtes-zum-coronavirus/


Wenn die Ferien zu Ende sind, können alle Kinder wieder die Kita besuchen. Sollten Sie die Ferien genutzt haben, um andere Länder zu besuchen, so ist Folgendes zu beachten:
Die Entwicklungen der Corona-Infektionen in einzelnen Ländern ändern sich teilweise sehr kurzfristig. Es kann also sein, dass sie sich in einem Land aufgehalten haben, dass nun als Risikogebiet eingestuft wird. Haben Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor der Rückkehr in einem solchen Risikogebiet aufgehalten, sind Sie und alle Mitreisenden verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in häusliche Quarantäne zu begeben. Diese dauert 14 Tage. Welche Länder davon be-troffen sind, ist auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes veröffentlicht. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert und kann unter folgender Adresse eingesehen werden:


https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikoge-biete_neu.html


Dabei kann es zu kurzfristigen Änderungen der betroffenen Länder kommen. Daher bitte ich Sie herzlich, nach ihrem Urlaub zu prüfen, ob Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem der dort aufgeführten Gebiete aufgehalten haben. Um zu vermeiden, dass sich das Virus in der Kindertagesstätte ihres Kindes ausbreitet, dürfen sie Ihr Kind während der 14 Tage Quarantäne nicht in die Kita schicken. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die gesamte Kindertagesstätte deshalb geschlossen werden muss.


Ich bitte Sie auch weiter im Interesse von uns allen die Hinweise und Vorgaben zu beachten, damit die Infektionen zuverlässig eingedämmt werden können.


Mit freundlichen Grüßen


Im Auftrag
Detlef Placzek

Informationen vom Bildungsministerium zum Regelbetrieb (Stand 03.07.):

Kindertagesbetreuung in Rheinland-Pfalz:
 

Leitlinien in Zeiten von Corona – Übergang zum Regelbetrieb

Die hier vorgelegten Leitlinien dienen der Orientierung für einen geordneten Über-gang vom eingeschränkten zum regulären Regelbetrieb und lösen die „Leitlinien des Kita-Tag der Spitzen Rheinland-Pfalz: Kindertagesbetreuung in einem Alltag mit Corona vom 20. Mai 2020“ ab1. Die Erarbeitung erfolgte gemeinsam mit dem Kita-Tag der Spitzen Rheinland-Pfalz.

Die notwendige Voraussetzung für die Rückkehr zum Regelbetrieb ist durch die Ent-scheidung des Gesundheitsbereichs gegeben, dass die niedrigen Infektionszahlen den Regelbetrieb zulassen und eine weitere Einschränkung des Angebots der Kin-dertagesbetreuung entsprechend nicht mehr gerechtfertigt ist.

Für das weitere Vorgehen insgesamt bleiben folgende Aspekte handlungsleitend:

- Die Vermeidung der Ausbreitung von SARS-CoV-2 und der Schutz der Kinder, 

  Eltern, Beschäftigen und ihrer Familien.

- Fortschreitendes Wissen zur Gefährdungslage bei der Übertragung von
  SARS-CoV-2 durch Kinder.

- Die Erkennung von Infektionsketten und zielgerichteten Testungen, um eine
  vollständige Kontaktverfolgung durchführen zu können.

 

A. Ziel: geordneter Regelbetrieb in Kitas ab 1. August 2020
Vorgesehen ist der Übergang von einem eingeschränkten Regelbetrieb in den regu-lären Regelbetrieb ab dem 1. August 2020 bzw. nach den Sommerschließzeiten der Einrichtung, falls diese erst nach dem 1. August enden und unter der Voraussetzung, dass das Infektionsgeschehen so bleibt, wie es aktuell ist.


B. Rechtliche Einordung
(1) Mit Eintritt in den Regelbetrieb gelten wieder – und zwar ohne Einschränkung – die rechtlichen Regelungen des SGB VIII, des KitaG und der LVOKitaG.


(2) Das Ministerium wird sich dafür einsetzen, dass die CoBeLVO entsprechend den Regelungen, die sich aus der Rückkehr in den Regelbetrieb ergeben, angepasst wird. Davon unberührt bleiben Regelungen der CoBeLVO zum Umgang mit infi-zierten Personen, bei Einreise aus Risikogebieten und für Personen mit respira-torischen Symptomen.


C. Daraus ergeben sich nachstehende Konsequenzen und Aspekte zur Umset-zung
(1) Eltern haben wieder Anspruch auf die rechtlich vorgegebenen und vereinbarten Betreuungsumfänge. Für die Erfüllung des Rechtsanspruchs ist der örtliche Trä-ger der öffentlichen Jugendhilfe zuständig.


(2) Die Vorgaben der Betriebserlaubnis sind einzuhalten. Bei Personalausfällen gel-ten die Handlungspläne der jeweiligen Einrichtung. Die konzeptionelle, organisa-torische und personelle Ausgestaltung des Angebots obliegt dem Einrichtungsträ-ger unter Beteiligung der gesetzlichen Elternvertretung.


(3) Kindern und Eltern, die dies benötigen, soll auch während der Schließzeiten in Sommerferien – ggf. einrichtungsgreifend und unter Organisation der örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe – ein Betreuungsangebot bereitgestellt wer-den. Die Betreuungsnotwendigkeit ist geeignet nachzuweisen.

 

(4) Notwendige Hygienemaßnahmen, die in den Regelalltag integriert werden kön-nen und müssen, sind weiterhin vorzusehen. Nähere Hinweise ergeben sich aus den „Gemeinsamen Hygiene-Empfehlungen für den Regelbetrieb in Kindertages-einrichtungen in Rheinland-Pfalz ab dem 01. August 2020“ in der jeweils aktuellen Fassung.


(5) Sofern sich ohne erhebliche Eingriffe und Einschränkungen Möglichkeiten in der Betriebs- und Betreuungsorganisation ergeben, die Nachverfolgungen bei Infekti-onen erleichtern, sollten diese genutzt werden. Grundsätzlich wird von einer Durchmischung aller Kinder und Beschäftigten in der Kita ausgegangen. Entspre-chend können alle pädagogischen Konzepte wieder umgesetzt werden; denn in aller Regel sind die Räumlichkeiten auf die Umsetzung des jeweiligen pädagogi-schen Konzepts ausgerichtet. Das pädagogische Konzept ist Grundlage der Be-triebserlaubnis.


(6) Eingewöhnungen finden in gewohnter Weise entsprechend der frei werdenden Platzkapazitäten und dem grundsätzlich konzeptionell festgeschriebenen Proze-dere statt.


(7) Mit Blick auf den geringen Umfang der Infektionszahlen: Maßnahmen, die einen erheblichen Eingriff in die Organisationsstruktur des Regelbetriebs oder eine Ein-schränkung in den rechtlichen Anspruch von Eltern bedingen, sind nicht weiter geboten. Die Festlegung auf geschlossene Betreuungssettings und feste Grup-pen, wie im eingeschränkten Regelbetrieb nach den Leitlinien vom 20. Mai 2020 umgesetzt, entfällt.


D. Personal
Die Rückkehr zum Regelbetrieb auf Basis des niedrigen Infektionsgeschehens bedeutet auch im Personaleinsatz die Rückkehr zum Normalbetrieb. Aus der mo-mentanen Infektionslage ergeben sich hinsichtlich des Personaleinsatzes keine Einschränkungen. Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe nach RKI er-folgt nicht. Auf eine besondere Gefährdung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss Rücksicht genommen werden. Eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber ist in solchen Fällen das übliche Vorgehen. Gemeinsam mit dem zuständigen Betriebsarzt können Einsatzmöglichkeiten besprochen wer-den. Eine Beratung der Kindertagesstätte durch entsprechende medizinische Fachkräfte kann auch hilfreich sein, um Ängste und Sorgen sowohl der Beschäf-tigten als auch der Eltern und sorgeberechtigten Personen zu mindern. Eine solche Vorgehensweise gibt auch dem Träger der Kindertagesstätte Sicherheit in Bezug auf die Personalkostenförderung. Kann Personal nur eingeschränkt in der Kindertagessstätte eingesetzt werden und es liegt eine entsprechende betriebs-ärztliche Gefährdungseinschätzung vor, so sind (allerdings nur in diesem Um-fang) die Voraussetzungen für die Personalkostenförderung von Seiten des Lan-des gesichert. Können Beschäftigte nicht im Einrichtungsbetrieb eingesetzt wer-den, benötigen sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.


Zur Sicherstellung eines umfassenden Regelbetriebs sollten während des einge-schränkten Regelbetriebs gewonnene Vertretungskräfte und Hilfspersonal mit er-weitertem polizeilichem Führungszeugnis bei Personalausfall weiterhin eingesetzt werden. Gemäß § 6 Abs. 5 LVOKitaG kann eine Vertretung wie bisher für einen zeitlich begrenzten Umfang6 auch durch eine Kraft erfolgen, die nicht die fachli-chen Voraussetzungen erfüllt. Ggf. bietet sich sogar die Möglichkeit, Personen langfristig zu gewinnen. Hier ist insbesondere auf die Möglichkeiten der berufsbe-gleitenden Ausbildungen hinzuweisen und es sind ggf. bislang aufgrund fehlen-den Vertretungspersonals enggefasste Maßnahmepläne anzupassen. Die Maß-nahmepläne gemäß dem Einrichtungsspezifischen Sollstellenplan (ESSP) sind wieder anzuwenden.


Ebenfalls sollte den Erfordernissen entsprechend ausreichend Personal im Wirt-schaftsdienst eingesetzt werden.
Soweit Mitarbeitende in der Phase der Pandemie zur Sicherstellung von Notbe-treuungen vorgesehene Urlaubszeiten aufgeschoben haben, sollte ihnen bei größtmöglicher Verfügbarkeit von Vertretungskräften vorrangig eine Nachholung ermöglicht werden. Lassen dies die personellen Anforderungen des Regelbe-triebs nicht zu, soll dem unter Ausnutzung der Spielräume aus den gesetzlichen und tarifvertraglichen Regelungen (z.B. Übertragungsmöglichkeit von Urlaubsta-gen auf das Folgejahr) Rechnung getragen werden.


E. Bei Auftreten eines Infektionsfalls
In Verantwortung der Gesundheits- bzw. Ordnungsbehörden werden bei Auftreten eines oder mehrerer Infektionsfälle die erforderlichen Maßnahmen ergriffen. Auf die Ausführungen zum Stufenkonzept des Landes in den Hygieneempfehlungen wird hingewiesen.
Das jeweils aktuelle Testkonzept des Landes findet Anwendung.


F. Änderung Infektionsgeschehen insgesamt
Im Falle eines Anstiegs des Infektionsgeschehens im Land RLP (oder im Bereich der jeweiligen Gesundheitsämter) werden auf Grundlage des Infektionsschutzge-setzes Verfügungen der zuständigen Gesundheits- bzw. Ordnungsbehörden er-gehen. Auf die Ausführungen zum Stufenkonzept des Landes in den Hygiene-empfehlungen wird hingewiesen.


G. Testungen für Beschäftigte von Kitas
Diese richten sich nach der jeweils aktuellen Teststrategie des Landes. Die Test-strategie des Landes dient zum einen dem allgemeinen Ziel, mögliche Infektionen zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen. Zum anderen ist eine Test-strategie und das Wissen um diese hilfreich, um den Beschäftigten und Eltern Si-cherheit zu geben.


Der Teststrategie des Landes ist zu entnehmen, dass die aktuellen Infektionszah-len so niedrig sind, dass eine flächendeckende Testung keine Erkenntnisse ge-winnen lässt. Es müssten bis zu 4000 zufällige Testungen durchgeführt werden, um eine infizierte Person in der Allgemeinbevölkerung aufzuspüren.
Dazu ist anzumerken, dass ein negatives Testergebnis nur Kenntnis über den ak-tuellen, für wenige Tage gültigen, Infektionsstatus gibt. Eine regelmäßige, wenn auch freiwillige Testung würde Personen zudem regelmäßig mit der offenen Frage nach Testergebnissen konfrontieren.


Bei der Teststrategie des Landes geht es vor allem um den Schutz von Personen vor Infizierten. Deshalb konzentriert sich das Land auf eine anlassbezogene Test-strategie:


- Ab dem ersten Fall von Covid-19 in einer Kindertagesstätte ordnet das Gesund-

  heitsamt anlassbezogene Tests sowie notwendige Quarantänen an.
- Das Land empfiehlt allen Personen, die an einem oder mehreren Symptomen ei-

  ner oberen oder tiefen Atemwegsinfektion leiden, eine Testung, durchführen zu 

  lassen. Dies ist u. a. bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten möglich.

 

 

 

 

Kontakt

Ev. Paul-Schneider-Kita

Zeughausstraße 4

55469 Simmern

 

Telefon:
06761 965 10 23

 

E-Mail:
ev.paulschneiderkita@t-online.de

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